Alles auf einen Blick

Profitieren Sie von unserem vielseitigen Angebot, wir freuen uns auf Sie!

Zur Anmeldung

03.05.2014

Judo, auf Deutsch übersetzt der "sanfte" aber auch der "flexible" Weg, ist nicht nur eine Sportart, sondern vielmehr eine Lebensphilosophie. Sich den Umständen anzupassen und darüber hinauszuwachsen war daher das Ziel unserer Höhlenwanderung am 3. Mai 2014, welche uns zur Geißlochhöhle nahe des Münzinghofs führte.

Bei dieser Wanderung, die sich über 12,8 km erstreckte, war es unseren 18 Judokas mit Unterstützung von zusätzlich 18 Eltern und Trainern möglich, ihre Grenzen zu erfahren und auszuloten.

 

Um bereits zehn Uhr am Samstagmorgen versammelten sich die Teilnehmer des ATV Frankonia am Parkplatz Rupprechtstegen, um mit Wanderrucksäcken bepackt euphorisch in Richtung Höhle aufzubrechen.

Nachdem die Jüngsten voller Tatendrang bereits die ersten Hügel erklommen, schloss sich die Wandergruppe ihrem Beispiel an und folgte in einem beachtlichen Tempo ihrem Vorbild.

Die zehn Judowerte fungierten auch hier als Leitbild und wurden von allen ausgelebt und beherzigt – so waren Freundschaft, Mut, Selbstbeherrschung und Ernsthaftigkeit unsere ständigen Wegbegleiter.

Die ersten 5,4 km unseres Wegs zur Höhle brachten wir mit viel Gelächter und Gesprächen hinter uns. Am Münzinghof vorbei waren auf dem letzten Kilometer die Aufregung und Vorfreude fast greifbar und daher wurde auch dieser Teil der Strecke ohne Pause schnell überwunden.

In nur zwei Stunden legten die Judokas von nur 6 bis 15 Jahren eine Strecke von 5,4 km, steil bergauf, zurück. Bei Ankunft an der Höhle mussten daher zunächst einmal die Energiedepots wieder aufgefüllt werden (auch wenn von Seiten der Kinder nicht zwangsläufig erforderlich). Vorbildlich belief sich der Proviant hauptsächlich auf geschmierte Brote, Äpfel, Karotten und Wasser.

Nachdem alle sich gestärkt hatten und jeder eine Taschenlampe von Joachim Kröppel als Belohnung erhalten hatte, machte sich die erste Gruppe auf in die Höhle.

Durch den Regen der Tage zuvor war der Abstieg in den Eingang nicht besonders einfach, der Schlamm machte ihn zu einem schwierigen Unterfangen. Doch auch diese Herausforderung wurde gemeistert und so lag die düstere Höhle vor uns.

In weiser Voraussicht hatte der Trainer, Initiator und Organisator der Aktion, der frisch wiedergewählte Breitensportreferent Joachim Kröppel, wegmarkierende Leuchten mitgebracht und im Eingangsbereich der Höhle so verteilt, dass sie allen die Richtung vorgaben und so den Weg nach draußen wieder sichtbar machten.

Sämtliche Ecken und Enden der Höhle wurden erforscht und genauerer Ansicht unterzogen, so wurde selbst der kleine unterirdische See durchwatet, um dessen Tiefe zu bestimmen. Ebenso wurde der damals aus der Höhle gewonnene Heilschlamm auf Wirkung getestet, weshalb dementsprechend die Kleidung durchnässt und die Gesichter beschmiert waren. Auf Knien selbst die hintersten Ecken erkundend blitzte mal hier mal da eine Taschenlampe auf und Stimmen erklangen in der Dunkelheit. Mutig und unerschrocken kundschafteten selbst die Kleinsten die Höhle aus, mit wachsender Begeisterung brachten wir so eine Stunde in der Höhle zu. Damit allerdings noch nicht genug vom Heilschlamm fasziniert, wurde von den Kindern beschlossen, einen Sack damit zu füllen und mitzunehmen.

Besagter Sack wurde in den Rucksack eines unserer Wettkämpfer gesteckt und fungierte so als zusätzliches Training für den Rückweg. Ohne Klage oder Absetzen des zusätzlichen Gewichts von mindestens 5 kg trug er den Rucksack den kompletten Weg zurück zum Parkplatz. An dieser Stelle nochmals großes Lob für das zusätzliche Krafttraining und Durchhaltevermögen von Lars Liekefedt!

Nach der Erkundungstour der Höhle begaben wir uns wieder auf den Heimweg, diesmal wurde ein anderer Weg gewählt als der zur Höhle hin, um ein wenig Abwechslung und neue Motive für die fleißigen Fotografen zu bieten. Diese Strecke belief sich auf 7,4 km, welche von den Judokas und Eltern tapfer bestritten wurde.

Den Eltern wurde durch Blumenpflücken der Kinder liebevoll für ihre Unterstützung gedankt. Mit großer Freude lässt sich sagen, dass dieser Tag ein voller Erfolg war und hier den Kindern vor allem Lob für ihr tadelloses Verhalten und ihr erstaunliches Durchhaltevermögen gebührt. Ein ganz herzliches Dankeschön auch an alle Eltern für ihre hervorragende Unterstützung und Mithilfe sowie den drei Trainern, Leona Kröppel, Carsten Bergmann und Joachim Kröppel, die einen solchen Tag ermöglicht und gestaltet haben.

Bernd Kamm

Judo und Aikido

Abteilungsleitung

Abteilungsleiter

Joachim Kröppel

Stellvertreter
Frank Häcker

Victor Mangold

Jugendleiterin
Leona Kröppel
Redaktion
Cindy Schmidt
E-Mail
judo@sport.atv1873frankonia.de
Zum Seitenanfang