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Lange (seit dem 16.03.2020) haben wir darauf gewartet wieder in der Gruppe trainieren zu dürfen. Am 03.06.2020 war es dann soweit. Unter strengen Auflagen konnten wir wieder mit dem Training beginnen. Ein Übungsleiter und maximal vier Teilnehmer im Freien unter Einhaltung der Hygienevorschriften, der Distanzregeln, der Dokumentationspflicht, … (Details siehe Zusammenstellung der jeweiligen Sportfachverbände).

Begonnen haben wir mit der ersten Waffe des Systems, dem Bo (Langstock). Mit dem Bo lernt man die grundlegenden Prinzipien, wie Körperbewegung, Koordination und Distanz.

202006 Erstes Outdoor Kobujutsu Training

Auch von ein paar Regentropfen haben wir uns nicht abhalten lassen. Es war schon etwas gewöhnungsbedürftig die Partnerübungen als Kata zu machen. D.h. man hatte kein Gegenüber und hat nur die Bewegungen einer Rolle (Angreifer oder Verteidiger) ausgeführt.

Spaß hat es gemacht. Jetzt hoffen wir nicht nur auf besseres Wetter, sondern auch auf weitere Lockerungen.

Bleibt gesund!

Die ersten Lehrgänge dieses Jahres haben den Fokus auf die Vorbereitung der Kyu- und Dan-Prüfung im Juni. Dazu waren 20 Budokas von weiß bis schwarz aus ganz Deutschland nach Nünberg angereist.

202002 Kobujutsu

Im ersten Lehrgang am 22.02.2020 standen die ersten beiden Waffen des Systems BO und Sai auf dem Programm. Nachdem das Programm  sehr umfangreich ist, wurden nur einige Prüfungselemente der beiden Waffen trainiert. Die Anfänger (bis grün) fokussierten sich nur auf BO.

Der Lehrgang begann mit BO (1,82 m langer Holzstab). Die BO Tsukaikata (Grundschule) enthält 5 Kamae (Stellungen), 5 Uke (Abwehr) und 5 Seme (Angriffe). Danach zeigte Sensei Josef Schäfer wie er die BO Ippon Kumite 1 bis 10 in der Prüfung sehen möchte. Neben den  BO Ippon Kumite wurde auch die fließende Form (Renzoku waza) mit 15 Basic Kumite mit wechselnden Partnern geübt. Im Anschluss standen die BO Kata Shuji no Kon (Sho) und das zugehörige Shuji comprehensive Kumite 1 bis 5 auf dem Programm.

Nach der Pause wechselten die Fortgeschrittenen auf die zweite Waffe des Systems Sai (Metallgabeln). Nach der Sai Tsukaikata (Grundschule) wurden die 9 Basic Kumite geübt. Danach zeigte Sensei Josef Schäfer die Sai fließende Form (Renzoku waza) mit 15 Basic Kumite und erklärte die wesentlichen Aspekte. Wenn man in der Nahdistanz ist, ist es wichtig mit der Kurzwaffe die Distanz kurz zu halten. Im Anschluss standen die Sai Kata Hamahiga no Sai und das zugehörige Sai comprehensive Kumite 1 bis 5 auf dem Programm.

Am Ende gab es noch eine Zugabe für die Prüflinge zum dritten Dan: die BO Kata Soeishi no Kon (Sho) inkl. Bunkai.

Der Lehrgang hat nicht nur wieder Spass gemacht, sondern er war mal wieder ausgesprochen lehrreich. So freuen wir uns alle auf die Fortsetzung.


Jörg Danne hat die Prüfung zum C-Trainer Karate Breitensport bestanden! Er ist einer der Nachfolger von Hans Feuerlein im Kindertraining.

Nach der Ausbildung zum Gruppenhelfer standen für Jörg drei weitere lange Wochenenden mit Theorie und Praxis auf dem Programm. Auf dem Lehrplan von Elmar Griesbauer, Lehrbeauftragter beim BKB, standen u.a. Themen wie Trainingslehre, Unterrichtsaufbau/-organisation, Vereinsrecht. Aufsichtspflicht, Trainingsmethoden, Wettkampf, usw. Auch die Praxis kam nicht zu kurz und es konnten vor allem praktische Erfahrungen im Trainingsaufbau, Organisationsformen und Fehleranalyse gesammelt werden.

Die Prüfung am vierten Wochenende (15./16. Februar 2020) bestand aus einem schriftlichen und praktischen Teil. Beim schriftlichen Teil wurde der Lehrstoff aus Grund- und Aufbaulehrgang abgefragt. Beim praktischen Teil musste jeder Teilnehmer eine 90-minütige Karate-Stunde schriftlich ausarbeiten und daraus 10 Minuten im Rahmen einer Lehrstunde mit allen Teilnehmern abhalten. Am Ende haben alle 38 Teilnehmer mit vielen sehenswerten Lehrproben die Prüfung erfolgreich bestanden. Neben der Vielfalt, die Karate mit den unterschiedlichen Stilrichtungen bietet, waren für Jörg die Lehrproben der vielen erfahrenen Kindertrainer besonders interessant.

Jörg Trainer CHerzlichen Glückwunsch!



mit dem Kindertraining. 40 Jahre lang war Hans Feuerlein in der Karate-Abteilung Kindertrainer. Jetzt gibt er mit 70 Jahren die Trainingsleitung an die jüngere Generation weiter.

Seit 1966 ist Hans Feuerlein Mitglied in der Karateabteilung. Er war mehrere Jahre Mitglied unserer Kampfmannschaft und Bundes-Kampfrichter. 1984 übernahm Hans die Abteilungsleitung, die er bis 1992 behielt. Aktuell ist Hans unser Kassier und weiterhin im Karate- und Katori-Training ein angenehmer Trainingspartner.

Weitere Stationen aus seiner Budo-Laufbahn:

2020 Hans Feuerlein
  • 1973 1. Dan Karate
  • 1987 1. Dan Hanbo Jitsu
  • 1990 2. Dan Karate
  • 2001 3. Dan Karate
  • 2017 BKB-Ehrennadel in Silber

Hans war und ist immer bereit sich für die Abteilung einzusetzen und helfend zu unterstützen. Danke!

Vor 80 Jahren wurde der Verband Ryukyu Kobudo Hozon Shinko Kai von Sensei Taira Shinken gegründet. 1981 wurde der Verband in Ryukyu Kobujutsu Hozon Shinko Kai umbenannt. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums fand das 11. Internationale Seminar an einem besonderen Ort statt: auf der Insel Kumejima (Ryukyu-Archipel, Präfektur Okinawa), dem Geburtsort von Sensei Taira Shinken. Unter der Leitung von Hanshi Kisho Inoue (9.Dan Ryukyu-Kobujutsu) wurde vom 17.11. – 20.11.2019 im Hotaru Dome trainiert. Zu dem viertägigen Seminar waren weit über 270 Teilnehmer aus Japan und Übersee angereist.

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Das Seminar begann am Sonntag mit Demonstrationen der einzelnen Branch Chiefs zu Ehren von Sensei Taira Shinken. Sensei Josef Schäfer (Branch Chief Germany und 5. Dan Ryu Kyu Kobujutsu) zeigte die Kama Kata Tozan. Renate und Jens zeigten die fließende Form zu Kama. Zum Abschluss zeigte Sensei Josef Schäfer mit Jens Tantodori und Idori aus dem Wado-Ryu Karate. Die weiteren deutschen Dan-Träger Alfred, Christian und Thomas nahmen an der gemeinsamen Demo der 15 basic kumite teil.

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In den folgenden Tagen wurden die acht verschiedenen Waffen des Systems entweder gemeinsam (Bo, Sai, Tonfa und Nunchaku) oder getrennt nach vier Gruppen trainiert (Kama, Tekko, Tinbe und Surijin). An einem trainingsfreien Nachmittag wurden zusätzlich das Grab und die Gedenkstätte von Sensei Taira Shinken besucht. Die Gedenkstätte wurde von uns mitfinanziert.

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Neben dem Seminar hat die deutsche Gruppe die Gelegenheit genutzt, das Land und seine Kultur besser kennen zu lernen. Die Reise begann und endete in Osaka, der drittgrößten Stadt Japans. Am ersten Abend waren wir in Kobe zum Steak-Essen verabredet. Dort genossen wir das berühmte Kobe-Beef (das zarteste, aber auch teuerste Fleisch der Welt). Der Koch zelebriert vor uns eine kleine Kobe-Zeremonie, bei der ein Steak in verschiedene Bestandteile zerlegt und einzeln gegrillt wird.

Weiter geht es nach Ikaruga (Präfektur Nara) wo wir den buddhistischer Tempel Hōryū-ji (dt. „Tempel der Lehre Buddhas“) besuchen. Er gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auf seinem Gelände befinden sich die ältesten erhaltenen Holzgebäude der Welt und außerdem viele japanische Nationalschätze und wichtige nationale Kulturgüter.

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In Nara sind wir uns nicht sicher, ob die Hirsche im Nara-Park oder der Todaiji-Tempel die größere Attraktion in der Stadt ist. Die zahmen Hirsche gelten hier als „Boten der Götter“ und laufen frei im Park herum. Die Haupthalle des Todaiji-Tempels ist das größte Holzgebäude der Welt. Im Inneren des Tempels ist der 16,2 Meter große Nara-Daibutsu zu sehen. Gemeinsam mit dem Sockel ist die Statue über 30 Meter hoch. Sie ist die größte sitzende Buddha Statue in Japan.

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Wir ziehen weiter in Richtung Süden auf die Insel Kyūshū. Kyūshū ist die Heimat mächtiger Vulkane, idyllischer Landschaften, traditioneller Tempel und Thermalbäder, sowie Nagasaki – einer Stadt mit bewegender Geschichte. Hier fahren wir als erstes nach Kumamoto und besuchen die Geisterfelsenhöhle (Reigandō). In der Höhle soll Musashi die letzten Wochen vor seinem Tod verbracht und sein Gorin no sho (Buch der fünf Ringe) geschrieben haben. Miyamoto Musashi war einer der größten Schwertkämpfer und Strategen seiner Zeit. In jungen Jahren, wurde er vor allem durch sein einzigartiges Kenjutsu 'Nito Ryu' berühmt, das zwei Schwerter gleichzeitig schwingt. Im späteren Leben wurde er gleichermaßen als Philosoph, Dichter, Künstler und Autor des berühmten Textes „Weg des Kriegers“ gefeiert.

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Die Burg von Kumamoto gehörte zu den schönsten Bauwerken Japans. Bis 2010 war die historische Struktur aus dem 17. Jahrhundert wieder aufgebaut worden. Bei einem Doppelerdbeben im April 2016 nahm die Burg schweren Schaden. Im Juni 2018 kam dann der nächste Rückschlag, als der Mototaiko-Yagura-Turm von 1607 nach Regenfällen zusammenstürzte.

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Im Nordosten von Kyūshū liegt Beppu, eine Großstadt, die vor allem für ihre Thermalquellen bekannt ist. Überall brodelt und qualmt es. Den größten Thermalquellen hat man den Spitznamen die „8 Höllen von Beppu“ verpasst. Dank des hohen Mineralgehalts leuchten die „Höllen“ in unterschiedlichen Farben. In einer Quelle ist die Temperatur so hoch, dass man darin Eier kochen kann. In einer anderen leben sogar Krokodile.

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Nagasaki ist die Stadt, in der 1945 die zweite Atombombe fallen gelassen wurde, die einen Großteil der Stadt komplett zerstörte und viele Menschenleben kostete. Nach dem Besuch des Atombomben Museum und dem Nagasaki Friedenspark herrscht ein gedrückte Stimmung in der Gruppe. Das Gedenken an die Opfer spielt in Japan eine große Rolle in der nationalen Kultur und im nationalen Selbstverständnis. Weltweit wurden Hiroshima und Nagasaki zu Symbolen für die Schrecken des Krieges und vor allem eines möglichen Atomkrieges zu Zeiten des Kalten Krieges. Aber Nagasaki hat noch mehr zu bieten. Über 200 Jahre lang war Nagasaki während der Edo-Zeit bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts das Tor für fast alles, was aus dem Ausland nach Japan kam. Nur dort durften sich westliche Ausländer niederlassen, auf Dejima, einer kleinen fächerförmigen, aufgeschütteten Insel im Hafen. Die „Insel“ liegt inzwischen mitten in der Stadt.

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Südlich von der Stadt Itoshima am Berg Raizan liegt der Sannyo-Ji Tempel. Besonders schön ist der Besuch hier im Herbst, wenn der 400 Jahre alte japanische Ahorn seine Blätter leuchtend rot verfärbt. Er ist von der japanischen Regierung zum Naturerbe erklärt worden. Außer diesem Ahornbaum warten viele buddhistische Statuen, die 1000-armige Kannon Statue und die des sitzenden Mönches Seiga Shonin auf die die Besucher.

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Südöstlich von Fukuoka liegt die kleine Stadt Dazaifu, die hauptsächlich für ihren großen Schrein (Dazaifu Tenmangu) bekannt ist. Er ist nach Kyotos Tenmangu Schrein der wichtigste Japans. Es findet gerade das Shichigosan-Fest statt, bei dem kleine Mädchen und Jungen in traditionellen Kimonos den Shintō-Schrein des Ujigami der Familie besuchen. Shichigosan bedeutet nichts anderes als „sieben, fünf, drei“, für das jeweilige Alter der Kinder.

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Am letzten Tag auf der Insel Kyūshū besuchen wir den aktivsten Vulkan Japans: den Aso (1592 m). Seit April gilt Warnstufe 2, das bedeutet, wir dürfen uns nur bis auf maximal 1 km Distanz nähern.

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Der Rückweg nach dem Seminar geht über die Stadt Naha. Sie ist die größte Stadt der japanischen Präfektur Okinawa und markiert den Eingang zur Präfektur. Leider ist eine der wichtigsten Burgen Japans, die Burg Shuri-jô aus dem 14. Jahrhundert, im Oktober 2019, zum Großteil niedergebrannt. So wird der letzte Tag, vor dem Rückflug über Osaka, zum Shopping auf der Kokusai-Straße genutzt.

Ansprechpartner

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mstiefwado@icloud.com
Mobile: 0174 2105937
 
stellv. Abteilungsleiter
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Jugendleiter
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