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Kampfkunst auf höchstem Niveau

Im Karatezentrum Nürnberg Süd trainieren wir traditionelle japanische und chinesische Kampfkünste auf höchstem Niveau.Dunant-Halle

Wir legen Wert auf einen verständnisvollen Umgang mit dem eigenen Körper und die korrekte Ausführung der Technik. Das vielfältige Angebot machen das Training im Karatezentrum Nürnberg Süd interessant für jedermann - sowohl für Anfänger jeden Alters als auch für Quereinsteiger aus anderen Kampfsportarten. Unsere Kleinsten beginnen ab 7 Jahren, die Grenze nach oben ist offen, d.h. unser ältester Schüler ist derzeit 79 Jahre alt.

Alle im Karatezentrum Nürnberg Süd trainierten Kampfkünste zeichnen sich durch körpergerechte und ökonomische Bewegungen und eine große Flexibilität aus. Deshalb können unsere Mitglieder auch mehrere Kampfkünste parallel trainieren und dabei von entstehenden Synergieeffekten profitieren.

Interessiert?

Dann schaut doch einfach mal ganz unverbindlich zu einem Probetraining bei uns vorbei, denn nur so kann man sich sein eigenes Urteil bilden. Kostenloses Schnuppertraining ist jederzeit möglich!


 

Während der Faschingsferien (24.2.bis 28.2.2020) findet kein Training statt.

Vor 80 Jahren wurde der Verband Ryukyu Kobudo Hozon Shinko Kai von Sensei Taira Shinken gegründet. 1981 wurde der Verband in Ryukyu Kobujutsu Hozon Shinko Kai umbenannt. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums fand das 11. Internationale Seminar an einem besonderen Ort statt: auf der Insel Kumejima (Ryukyu-Archipel, Präfektur Okinawa), dem Geburtsort von Sensei Taira Shinken. Unter der Leitung von Hanshi Kisho Inoue (9.Dan Ryukyu-Kobujutsu) wurde vom 17.11. – 20.11.2019 im Hotaru Dome trainiert. Zu dem viertägigen Seminar waren weit über 270 Teilnehmer aus Japan und Übersee angereist.

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Das Seminar begann am Sonntag mit Demonstrationen der einzelnen Branch Chiefs zu Ehren von Sensei Taira Shinken. Sensei Josef Schäfer (Branch Chief Germany und 5. Dan Ryu Kyu Kobujutsu) zeigte die Kama Kata Tozan. Renate und Jens zeigten die fließende Form zu Kama. Zum Abschluss zeigte Sensei Josef Schäfer mit Jens Tantodori und Idori aus dem Wado-Ryu Karate. Die weiteren deutschen Dan-Träger Alfred, Christian und Thomas nahmen an der gemeinsamen Demo der 15 basic kumite teil.

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In den folgenden Tagen wurden die acht verschiedenen Waffen des Systems entweder gemeinsam (Bo, Sai, Tonfa und Nunchaku) oder getrennt nach vier Gruppen trainiert (Kama, Tekko, Tinbe und Surijin). An einem trainingsfreien Nachmittag wurden zusätzlich das Grab und die Gedenkstätte von Sensei Taira Shinken besucht. Die Gedenkstätte wurde von uns mitfinanziert.

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Neben dem Seminar hat die deutsche Gruppe die Gelegenheit genutzt, das Land und seine Kultur besser kennen zu lernen. Die Reise begann und endete in Osaka, der drittgrößten Stadt Japans. Am ersten Abend waren wir in Kobe zum Steak-Essen verabredet. Dort genossen wir das berühmte Kobe-Beef (das zarteste, aber auch teuerste Fleisch der Welt). Der Koch zelebriert vor uns eine kleine Kobe-Zeremonie, bei der ein Steak in verschiedene Bestandteile zerlegt und einzeln gegrillt wird.

Weiter geht es nach Ikaruga (Präfektur Nara) wo wir den buddhistischer Tempel Hōryū-ji (dt. „Tempel der Lehre Buddhas“) besuchen. Er gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auf seinem Gelände befinden sich die ältesten erhaltenen Holzgebäude der Welt und außerdem viele japanische Nationalschätze und wichtige nationale Kulturgüter.

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In Nara sind wir uns nicht sicher, ob die Hirsche im Nara-Park oder der Todaiji-Tempel die größere Attraktion in der Stadt ist. Die zahmen Hirsche gelten hier als „Boten der Götter“ und laufen frei im Park herum. Die Haupthalle des Todaiji-Tempels ist das größte Holzgebäude der Welt. Im Inneren des Tempels ist der 16,2 Meter große Nara-Daibutsu zu sehen. Gemeinsam mit dem Sockel ist die Statue über 30 Meter hoch. Sie ist die größte sitzende Buddha Statue in Japan.

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Wir ziehen weiter in Richtung Süden auf die Insel Kyūshū. Kyūshū ist die Heimat mächtiger Vulkane, idyllischer Landschaften, traditioneller Tempel und Thermalbäder, sowie Nagasaki – einer Stadt mit bewegender Geschichte. Hier fahren wir als erstes nach Kumamoto und besuchen die Geisterfelsenhöhle (Reigandō). In der Höhle soll Musashi die letzten Wochen vor seinem Tod verbracht und sein Gorin no sho (Buch der fünf Ringe) geschrieben haben. Miyamoto Musashi war einer der größten Schwertkämpfer und Strategen seiner Zeit. In jungen Jahren, wurde er vor allem durch sein einzigartiges Kenjutsu 'Nito Ryu' berühmt, das zwei Schwerter gleichzeitig schwingt. Im späteren Leben wurde er gleichermaßen als Philosoph, Dichter, Künstler und Autor des berühmten Textes „Weg des Kriegers“ gefeiert.

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Die Burg von Kumamoto gehörte zu den schönsten Bauwerken Japans. Bis 2010 war die historische Struktur aus dem 17. Jahrhundert wieder aufgebaut worden. Bei einem Doppelerdbeben im April 2016 nahm die Burg schweren Schaden. Im Juni 2018 kam dann der nächste Rückschlag, als der Mototaiko-Yagura-Turm von 1607 nach Regenfällen zusammenstürzte.

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Im Nordosten von Kyūshū liegt Beppu, eine Großstadt, die vor allem für ihre Thermalquellen bekannt ist. Überall brodelt und qualmt es. Den größten Thermalquellen hat man den Spitznamen die „8 Höllen von Beppu“ verpasst. Dank des hohen Mineralgehalts leuchten die „Höllen“ in unterschiedlichen Farben. In einer Quelle ist die Temperatur so hoch, dass man darin Eier kochen kann. In einer anderen leben sogar Krokodile.

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Nagasaki ist die Stadt, in der 1945 die zweite Atombombe fallen gelassen wurde, die einen Großteil der Stadt komplett zerstörte und viele Menschenleben kostete. Nach dem Besuch des Atombomben Museum und dem Nagasaki Friedenspark herrscht ein gedrückte Stimmung in der Gruppe. Das Gedenken an die Opfer spielt in Japan eine große Rolle in der nationalen Kultur und im nationalen Selbstverständnis. Weltweit wurden Hiroshima und Nagasaki zu Symbolen für die Schrecken des Krieges und vor allem eines möglichen Atomkrieges zu Zeiten des Kalten Krieges. Aber Nagasaki hat noch mehr zu bieten. Über 200 Jahre lang war Nagasaki während der Edo-Zeit bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts das Tor für fast alles, was aus dem Ausland nach Japan kam. Nur dort durften sich westliche Ausländer niederlassen, auf Dejima, einer kleinen fächerförmigen, aufgeschütteten Insel im Hafen. Die „Insel“ liegt inzwischen mitten in der Stadt.

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Südlich von der Stadt Itoshima am Berg Raizan liegt der Sannyo-Ji Tempel. Besonders schön ist der Besuch hier im Herbst, wenn der 400 Jahre alte japanische Ahorn seine Blätter leuchtend rot verfärbt. Er ist von der japanischen Regierung zum Naturerbe erklärt worden. Außer diesem Ahornbaum warten viele buddhistische Statuen, die 1000-armige Kannon Statue und die des sitzenden Mönches Seiga Shonin auf die die Besucher.

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Südöstlich von Fukuoka liegt die kleine Stadt Dazaifu, die hauptsächlich für ihren großen Schrein (Dazaifu Tenmangu) bekannt ist. Er ist nach Kyotos Tenmangu Schrein der wichtigste Japans. Es findet gerade das Shichigosan-Fest statt, bei dem kleine Mädchen und Jungen in traditionellen Kimonos den Shintō-Schrein des Ujigami der Familie besuchen. Shichigosan bedeutet nichts anderes als „sieben, fünf, drei“, für das jeweilige Alter der Kinder.

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Am letzten Tag auf der Insel Kyūshū besuchen wir den aktivsten Vulkan Japans: den Aso (1592 m). Seit April gilt Warnstufe 2, das bedeutet, wir dürfen uns nur bis auf maximal 1 km Distanz nähern.

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Der Rückweg nach dem Seminar geht über die Stadt Naha. Sie ist die größte Stadt der japanischen Präfektur Okinawa und markiert den Eingang zur Präfektur. Leider ist eine der wichtigsten Burgen Japans, die Burg Shuri-jô aus dem 14. Jahrhundert, im Oktober 2019, zum Großteil niedergebrannt. So wird der letzte Tag, vor dem Rückflug über Osaka, zum Shopping auf der Kokusai-Straße genutzt.

mit Trainingsmethoden und Konzepte aus dem Da Cheng Chuan Kung Fu

Am Samstag, 14.12.2019 fand wieder ein kombinierter Karate und Da Cheng Chuan-Lehrgang der Workshop-Reihe „Trainingsmethoden und Konzepte für Körperstruktur aus dem Da Cheng Chuan Kung Fu“ statt.

Zusammen mit der Da Cheng Chuan Kampfkunstschule Nürnberg konnte unsere Karate-Abteilung wiederholt den Lehrgang in der Dunantschule in Nürnberg ausrichten.

Gruppenbild der Teilnehmer am Wado-Ryu Karate Lehrgang für Körperstruktur


Das Lehrgangskonzept

Das Zhan Zhuang Chi Kung (Qi Gong) des Da Cheng Chuan Kung Fu bietet ein systematisch aufgebautes Training für Körperstruktur und ihre Anwendung. Dies sind auch die Grundlagen des Wado-Ryu Karate.

Die beiden Referenten Dr. Jürgen Baier, Sifu der DCC-Kampfkunstschule Nürnberg und Thomas Knöbl, Stilrichtungsreferent für Wado-Ryu Karate in Bayern, zeigten auf dem Workshop, wie das Zhan Zhuang Training systematisch die Körperstruktur ausbildet und auch den Fortschritt im Karate fördern kann.

Brechen des Sei-Chu-Sen

Thomas zeigte in einfachen Übungen ein zentrales Element im Wado-Ryu-Karate: Die Kontrolle der gegnerischen Sei-Chu-Sen (Körperachse). Der Körper kann in 6 Ebenen eingeteilt werden. Können 3 beliebige dieser Ebenen zueinander verschoben werden, verliert der Gegner komplett das Gleichgewicht. Über das Brechen der gegnerischen Sei-Chu-Sen kann der Angreifer kontrolliert, neutralisiert und auch zu Boden geworfen werden.

Die so gewonnene Erfahrung über den Verlust des Gleichgewichts bietet einen guten Einstieg und ein Verständnis in das notwendige Training der Körperstruktur und der Kontrolle des eigenen Körperschwerpunktes.

Stehen wie ein Baum

Im Anschluß daran vermittelte Jürgen einige Übungen aus dem Zhan Zhuang Chi Kung (Stehen wie ein Baum).
Über das Hallten der Standpositionen erreicht der Übende eine entspannte und gleichzeitig kontrollierte Körperstruktur. Diese konnte dann, zusammen mit unterschiedlichen Trainingspartnern, getestet werden.

Standübung Zhan Zhuang Chi Kung - mehr Infos unter: http://da-cheng-chuan.de


Testen der Kraftlinien

Nach einer kurzen Mittagspause überführte Jürgen die Standübungen aus dem Vormittag in dynamische Bewegungen, Schrittübungen und dem Testen der Kraftlinien (Shih Li/Power Testing).

Thomas zeigte auf, wie die vorangegangen Übungen aus dem Da Cheng Chuan in Anwendungen des Wado-Ryu Karate zu integrieren sind und wie das systematische Training für Körperstruktur die eigenen Fähigkeiten in den Karate-Partnerübungen verbessert. Ein Schwerpunkt hierzu war das Generieren von Kraft über verschieben und drehen der Körperachse.

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Kampfanwendungen mit Partnertraining

Im Wado-Ryu Karate werden oft gleichzeitig Angriffe abgewehrt und Gegenangriffe ausgeführt. Am Beispiel von Kihon-Kumite 1 konnten die Teilnehmer nun die Kraftübertragung aus der Körperstruktur heraus mit einem Partner üben.

Mit Kumite-Kata Nr. 9 aus dem Wado-Karate konnten danach alle trainierten Prinzipien aufgegriffen werden: Ausweichen aus der Angriffslinie, gleichzeitige Kontrolle des Angriffs und ausführen einer Kontertechnik, danach weiteres Dominieren des Gegners über brechen und kontrollieren seiner Körperachse.

Zum Abschluss zeigte Jürgen noch eine Anwendung aus dem Da Cheng Chuan Kung Fu:
dabei ist es erstaunlich, wie aus einer einfachen und lockeren Chi-Kung-Übung gleichzeitig auch eine sehr effektive Kampfanwendung wird.

Alle Teilnehmer konnten, nach knapp 6 Stunden Training, viele Anregungen für das eigene Training mit nach Hause nehmen und hatten natürlich wieder viel Spaß beim „Stehen wie ein Baum“.  Auch wenn es manchmal anstrengend war…  ;-)

Auch für das Jahr 2020 sind bereits zwei weitere Lehrgänge mit Dr. Jürgen Baier und Thomas Knöbl aus der Workshop-Reihe in Planung.

Weitere Infos zur Da Cheng Chuan – Schule für inneres Kung Fu:

http://da-cheng-chuan.de





Am Samstag, den 19.10.2019 fand der letzte Kobujutsu-Lehrgang des Jahres mit Sensei Josef Schäfer (5. Dan und Branch Chief Ryu Kyu Kobujutsu Deutschland) in Nürnberg statt.

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Die Prüflinge hatten die Gelegenheit ihr Prüfungsprogramm zu trainieren. So konnten sie ihre Katas und Partnerübungen verfeinern und noch letzte offene Fragen klären. Alle anderen Teilnehmer konnten Inhalte der letzten Lehrgänge wiederholen und offene Themen abschließen.

Am Ende des Lehrgangs gab es eine Kyu Prüfung von weiß (8.Kyu) bis Orange (5.Kyu). Alle sieben Prüflinge konnten die beiden Prüfer Sensei Josef Schäfer und Helmut Götz mit ihren gezeigten Leistungen überzeugen und die Urkunde zum nächsten Kyu-Grad in Empfang nehmen.

Herzlichen Glückwunsch!!!

Zum vierten Kobujutsu Lehrgang von Sensei Josef Schäfer (5. Dan und branch chief Ryu Kyu Kobujutsu Deutschland) kamen Budokas aus ganz Deutschland nach Nürnberg. Schwerpunkt des Kobujutsu-Lehrgangs waren die beiden Waffen Bo und Nunchaku. In Deutschland sind sowohl Umgang als auch Besitz eines Nunchakus verboten das gilt auch für alle Arten von „Soft-Nunchaku“. Als Trainingsersatz verwenden wir gefaltete Obi (Gürtel) oder ein dickes Seil.

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Das Nunchaku ist die 4. Waffe im Ryu Kyu Kobujutsu und die 3. Kurzwaffe. Das Nunchaku besteht in der Regel aus zwei gleich langen Holzstücken, die mit einer Kette oder mit einer Schnur verbunden sind. Für das Nunchaku existieren im Ryu Kyu Kobujutsu 3 Kata. Das Kihon-Training (Grundschule) beinhaltet lange schwingende Bewegungen und das kontrollierte Fangen. Im Kumite (Partnerübungen) wird vor allem gegen Messerangriffe geübt. Für den kontrollierten Einsatz des Nunchaku ist das Timing und das Distanzgefühl von entscheidender Bedeutung.

Der Bo (Langstock) ist die erste Waffe im Ryu Kyu Kobujutsu und darf bei keinem Lehrgang fehlen. Insbesondere die Anfänger die Grundlegende Prinzipien wie Distanz, Koordination von Körper und Waffen und Tai Sabaki (Ausweichbewegungen). Für die höher graduierten Budoka stand noch mal eine besondere Bo Kata und deren Bunkai auf dem Programm: Yonekawa no Kon. Das besondere an der Kata ist, dass sie auf der linken Seite gelaufen wird.

Der letzte Kobujutsu-Lehrgang im Jahr 2019 mit Sensei Josef Schäfer findet am 19.10.2019 statt.

Karate

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 Monika Stief  
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